Bremen Open: Sieg und Bronze für Leonie Beyersdorf

Leonie auf Platz 1

Leonie auf Platz 1

Am zweiten Adventswochenende waren in Bremen über 800 Judoka auf sieben Matten angetreten um sich zu messen. Fünf Nievenheimer waren mit dabei.
Am Samstag begann die U12. Da war als erstes Benedict Wolsfeld auf der Matte. Nach einem Auftaktsieg geriet er im zweiten Kampf in Rückstand und konnte diesen nicht aufholen. In der Trostrunde konnte er zunächst einen Sieg erringen bevor er unterlag und nicht die Platzierungsränge erreichte. Seine Schwester Sara-Tamar griff danach ins Kampfgeschehen ein. Leider konnte sie trotz guter Kämpfe keine Zeichen setzen und schied aus.


Nachmittags war dann die U18 an der Reihe. In der Klasse -63 kg ging Leonie Beyersdorf an den Start. Das Losglück war ihr nicht hold und so war ihre erste Gegnerin gleich Tove Hansen. Die zweimalige schwedische Meisterin und Bronzemedaillen-Gewinnerin von Warschau und dem EC in Koper war eine harte Nuss. In einem Kampf auf Augenhöhe reichten kleine Unaufmerksamkeiten und Leonie geriet in Rückstand. So blieb ihr nach der Niederlage gegen die spätere Siegerin der Weg in die Trostrunde. Dort siegte sie gegen die Schwedin Ella Selander, gegen Theresa Lutter aus Weiden und gegen Jana Schädlich aus Itzehoe. Damit stand sie im Bronzekampf gegen die Dänin Nina Dobel. Den konnte sie vorzeitig mit einem Haltegriff beenden und sich die Bronzemedaille sichern.

Am Sonntag ging in der U15 erst Carolin Gottowik ins Rennen. Nach einem Sieg gegen die Bremerin Blietz unterlag sie der späteren Goldmedaillengewinnerin Sinja Galauch aus Wiesbaden. In der Trostrunde kämpfte sie sich mit zwei Siegen ins kleine Finale. Dort war es ein hartes Ringen, bei den Caro im Golden Score mit einem Shido unterlag. So blieb der undankbare fünfte Platz. Zum Abschluss trat Leonie Beyersdorf bei den Frauen an. Sehr konzentriert ging es bis ins Viertelfinale. Dort traf sie auf Amy Smit aus den Niederlanden. Nach gut zwei Minuten konnte sie den Kampf mit einem Haltegriff vorzeitig beenden. Im Halbfinale musste sie gegen Ella Anderson aus Schweden antreten. Mit einem O Uchi Gari konnte Leonie früh in Führung gehen und verteidigte diese über die Zeit. Im Finale stand sie – wie am Vortag in der Erstrundenbegegnung – Tove Hansen aus Schweden gegenüber. Diesmal war es ein anderer Kampf und Leonie konnte mit einer Kombination einen Wazaari erzielen. Den heftigen Angriffen der Schwedin konnte sie wiederstehen. So konnte sie als jüngste Teilnehmerin die Goldmedaille entgegen nehmen.
Glückwunsch an alle Platzierten!

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